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Kastration

Mit beginnender Geschlechtsreife entwickeln Kätzinnen und Kater ausgeprägte Verhaltensweisen, die für den Menschen auf die Dauer unerträglich werden, so dass nur eine Kastration ein langfristiges Zusammenleben mit der Katze möglich macht.

Eine Kastration ist eine Routine Operation. Sie wird bei Kätzinnen am besten mit Eintritt der Geschlechtsreife im alter von ca. 6 Monaten durchgeführt, bei Katern in der Regel im Alter von 8-10 Monaten, bevor sie durch ihren ausgeprägten Trieb unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln.

Was spricht für eine Kastration?
Kastraten leben im allgemeinen länger, sind gesünder und werden weniger von Parasiten befallen. Gerade die schweren Verletzungen zur Paarungszeit und das hohe Infektionsrisiko durch den engen Kontakt mit anderen Katzen fällt weg. Die Tiere werden ruhiger und (Freigänger) bleiben meist in der Nähe des Hauses. Kätzinnen verlieren ihr intensives Verhalten während der Rolligkeit. Harnabsetzen, Unruhe, tagelanges markerschütterndes Miauen nach dem Kater sowie das unruhige Herumwerfen auf dem Boden. Rollige Kätzinnen, die nicht gedeckt werden neigen zu Zystenbildung und Gebärmuttererkrankung, was in der Regel dann eine Totaloperation zur Folge hat.

Normalerweise wird dadurch das Markierungsverhalten der Kater beendet, das im Alter von ca. 10 Monaten einsetzt.

Für Sie als Katzenbesitzer stellt sich nicht mehr das Problem, wohin mit dem Nachwuchs. Wird eine unkastrierte Katze nicht ausreichend betreut, sucht sie sich einen anderen Platz oder wird zum Streuner; diese sind in der Regel abgemagert, mit Parasiten befallen und tragen Infektionskrankheiten in sich.

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