Sie sind hier: Startseite > FAQ

FAQ - Frequently Asked Questions (häufig gestellte Fragen)

Der Stammbaum ist weit mehr als nur ein Stück Papier. Mit dem Stammbaum des ÖVEK (Österreichischer Verband für die Zucht und Haltung von Edelkatzen, FIFE-Mitglied) erhalten Sie die Garantie einer kontrollierten Zucht. Er ist der Nachweis für die Einhaltung von Rassestandards und vor allem für die lückenlose Gesundheitsvorsorge der Vorfahren. Nur ein anerkannter Verein garantiert die echte Reinrassigkeit; sogenannte "Eintragungskarten" für Mischlinge bieten keinerlei Sicherheit.

Nein. Die Heilige Birma ist eine extrem soziale Katze. Ein Leben ohne Artgenossen würde sie verkümmern lassen. Ich gebe Kitten daher nur zu einer bereits vorhandenen Katze oder im Doppelpack ab.

Frühestens mit 16 Wochen, ideal mit 4 Monaten. Zu diesem Zeitpunkt sind sie vollständig geimpft, gechipt, sozialisiert und bereit für die große weite Welt.

Der Preis ist die Summe aus hochwertiger Vorsorge und verantwortungsvoller Aufzucht. Bei mir investieren Sie in:

1. Gesundheit & Ernährung: Ich füttere ausschließlich hochwertige Nahrung in Lebensmittelqualität (Petfit und Anifit).
2. Selektion & Genetik: Die Elterntiere sind jeweils vor Deckung auf Erbkrankheiten wie HCM/PKD negativ geschallt (PawPeds zertifiziert) und per Gentest (Feragen.at) getestet.
3. Zuchtethik & Sicherheit: Jedes Kitten wird mit enormem Zeitaufwand sozialisiert. Ich stehe Ihnen ein Katzenleben lang mit Rat und Tat zur Seite und biete eine dreijährige Gewährleistung auf genetische Defekte.

Wer am Kaufpreis spart, zahlt oft später ein Vielfaches an Tierarztkosten nach und trägt eine schwere emotionale Last, da Tiere aus dubiosen Quellen oft unter mangelhaften Bedingungen geboren werden. Tierschutz beginnt beim Kauf: Mit Ihrer Entscheidung für einen seriösen Züchter setzen Sie ein klares Zeichen gegen Tierleid.

Ja, absolut – sofern sie einen Katzenkumpel haben. Eine Birma allein würde den ganzen Tag einsam auf ihren Menschen warten. Zu zweit überbrücken sie die Zeit bis zum Feierabend problemlos und fordern danach ihre Schmusestunden ein.

Da die Heilige Birma kaum Unterwolle besitzt, neigt das seidige Fell nicht zum Verfilzen. Einmal wöchentliches Bürsten reicht meist aus – im Fellwechsel darf es gerne etwas öfter sein.

Aufgrund ihrer Gutmütigkeit und Furchtlosigkeit ist unkontrollierter Freigang zu gefährlich. Ideal ist eine Wohnungshaltung mit einem gesicherten Balkon, einem gesicherten Fenster oder einem katzensicheren Garten.

Aufgrund ihres toleranten Wesens sind sie ideale Familienkatzen. Sie kommen sehr gut mit Kindern und auch mit erfahrenen, katzenfreundlichen Hunden zurecht, sofern die Zusammenführung mit Geduld erfolgt.

Bestehen Sie bei Operationen konsequent auf eine Inhalationsnarkose. Birmas als Point-Katzen vertragen Injektionsnarkosen oft schlecht und wachen schwerer auf. Weisen Sie Ihren Tierarzt zudem darauf hin, dass die Nierenwerte bei dieser Rasse physiologisch bedingt leicht erhöht sein können, ohne dass eine Erkrankung vorliegt.

Ja, Transparenz und die bestmögliche Gesundheitsvorsorge stehen bei mir an erster Stelle. Meine Zucht basiert auf einer Kombination aus engmaschiger klinischer Diagnostik und modernster Genetik:

1. Klinische Vorsorge (Ultraschall): Alle Zuchtkatzen werden bei mir jeweils vor einer geplanten Deckung aktuell geschallt. Diese PawPeds-zertifizierten Schalluntersuchungen von Herz und Nieren stellen sicher, dass nur absolut fitte Tiere in die Zucht gehen. Da es für die Heilige Birma aktuell keinen HCM-Gentest gibt (dieser existiert nur für andere Rassen: Ragdoll, Maine Coon und Sphynx), ist dieser regelmäßige Herzultraschall durch einen spezialisierten Kardiologen der einzig seriöse Weg zur Vorsorge.

2. Wissenschaftlich maximale Genetik: Ich nutze den umfassenden CatCheck des Fachlabors Feragen.at. Während herkömmliche Standard-Tests oft nur 6 bis 7 Marker abdecken, umfasst mein Check insgesamt 75 verschiedene Tests.

Damit schöpfe ich das derzeit wissenschaftlich maximal Mögliche aus:
* 18 spezifische Birma-Tests: Allein für diese Rasse relevante Marker (z. B. Zystennieren, Blutgerinnungsstörungen, Muskelschwund oder Sehverlust) werden lückenlos geprüft. * Genetische Reinheit: Weitere 27 Krankheitsmarker schließen proaktiv Defekte anderer Rassen aus, um die absolute Sauberkeit meiner Linien zu garantieren. * Blutgruppen & Merkmale: 30 zusätzliche Tests bestimmen präzise die Blutgruppe (zur Sicherheit der Kitten) sowie optische Merkmale wie Fellfarbe und die typischen weißen Söckchen.

Besonders achte ich auf MPS VI (Milde Form). Details zu dieser reinen "Laborkrankheit" ohne klinische Folgen finden Sie bei Laboklin.

Durch diese Kombination aus 18 rassespezifischen Tests und den aktuellen Schallbefunden vor jeder Deckung biete ich meinen Kitten die bestmögliche Basis für ein langes und gesundes Leben.

Natürlich! Ein gegenseitiges Beschnuppern ist sehr wichtig. Besuche sind meist ab der 8. Lebenswoche möglich, sobald die Kleinen ihre erste Impfung erhalten haben und alt genug für Gäste sind.

Eine gesunde Entwicklung beginnt beim Napf. Meine Kitten werden mit hochwertiger Nahrung in Lebensmittelqualität (vorrangig Petfit und Anifit) großgezogen. Diese Marken bieten einen sehr hohen Fleischanteil und verzichten komplett auf unnötige Zusätze oder Füllstoffe.

Im Idealfall gibt es keine Futterumstellung: Ich empfehle dringend, die gewohnte Ernährung beizubehalten. Das schont den Darm und vermeidet unnötigen Stress während der Eingewöhnungsphase. Damit der Start reibungslos gelingt, erhalten Sie von mir einen detaillierten Ernährungsplan sowie ein gewohntes Futterpaket für die ersten Tage.

Mein Fütterungs-Prinzip: Kitten im Wachstum benötigen enorme Mengen an Energie. Bei mir gilt die Regel: Hinstellen und immer füllen, wenn der Teller leer ist!

Ein Kitten darf und soll so viel fressen, wie es möchte (ad libitum). Nur so lernt es ein natürliches Sättigungsgefühl und entwickelt kein gieriges Verhalten. Ein leerer Napf bedeutet bei einem wachsenden Kitten: Bitte sofort nachfüllen!